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JAZZTANZ – AUSDRUCKSTANZ

In verschiedenen Leistungsgruppen, in denen die Teilnehmerinnen entsprechend ihrer Begabung und eventueller tänzerischer Vorbildung gefördert werden, werden Grundkenntnisse des Jazztanz vermittelt. Elemente aus Ausdruckstanz, Tanztheater, Musical und Modern Dance lassen wir in unser Training einfließen.
Durch geziehlte Schulung des rhytmischen Gefühls, Isolationstraining, Tanzkombinationen und unser Fitnessprogramm werden im Jazztanz Leistung und persöhnliche Ausdrucksfähigkeit gesteigert.
Das der Jazz lebt und swingt, zeigt das Ergebnis der tänzerischen Arbeit, präsentiert in vielfältigen Bühnenshows. Lassen sie sich vom Jazz begeistern! Mitmachen kann jede/r.
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Jazz ist der spontanste Ausdruck menschlichen Seins- Manfred Schoof, deutscher Jazztrompeter -

 

Lebensfreude, Ausdrucksstärke, Körperbeherrschung – der Jazztanz hat viele Facetten. Was bei uns im Vordergrund steht, ist aber vor allem der Spaß am Tanz.

 

Die Jazzmusik und mit ihr auch der Jazzdance, entwickelte sich Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts aus einer afroamerikanischen Bewegung in den USA. So sind auch afroamerikanische Bewegungsstile fester Bestandteil des Jazz. Vor allem aber ist durch Bewegungsmuster, die auf afrikanische Sklaventänze zurückgehen, das Gefühl von Befreiung durch Tanz und das Verschmelzen mit der Musik, fest in seinen Wurzeln verankert. Dieses Gefühl von Freiheit und Spaß durch Bewegung hat sich auch im 21. Jahrhundert nicht verändert und der Jazztanz bietet eine tolle Möglichkeit, um Tanz zu genießen und gleichzeitig an seiner Technik, Körperhaltung und Ausstrahlung zu arbeiten.

 

Zusätzlich zu den typischen Elementen des Jazztanzes beschäftigen wir uns mit anderen Tanzstilen, die in unsere gemeinsame Arbeit mit einfließen, diese bereichern und gleichzeitig weitere Möglichkeiten zur kreativen Entfaltung bieten. Dazu gehören Bereiche des Musicaldance, der am New Yorker Broadway geboren, seine Blütezeit in der Mitte des 20. Jahrhunderts erlebte.

 

Viele Musicals haben uns in unserer Arbeit inspiriert, wie zum Beispiel Cats oder die Filmmusicals Mary Poppins, Chicago und Grease. Immer wieder erarbeiten wir auch eigene Stücke, in denen Tanz und Theater verschmilzen. Hier steht vor allem die Arbeit am persönlichen Ausdruck und der Selbstsicherheit im Fokus. So bietet der Tanz immer wieder die Möglichkeit in andere Rollen zu schlüpfen und hilft sowohl bei der Erprobung und Konstitution alltäglicher Rollen, als auch bei der Entfaltung der individuellen Phantasie.

 

Ein weiteres Element, das einen sehr wichtigen Teil unserer Arbeit ausmacht, ist der Ausdruckstanz. Während beim Jazz- und Musicaltanz zwar jeder Tänzer seinen individuellen Stil mit in den Tanz hinein geben kann, sind die Vorgaben doch relativ klar gegeben. Beim Ausdruckstanz verwischen die gesteckten Grenzen, im Mittelpunkt steht das Individuum und das Darstellen seines Inneren durch Tanz. Durch Improvisation und das Einbringen von eigenen Ideen, werden die individuellen Talente gefördert. Der Ausdruckstanz entstand als Gegenbewegung zum klassischen Ballett zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Begriffe, die vielleicht geläufiger sind und in diese Kategorie fallen, sind Moderner Tanz und Zeitgenössischer Tanz. Es geht hier darum, den körperlichen Ausdruck an erste Stelle zu setzen und diesen über eine perfekte Technik zu erheben. Eine große Quelle der Inspiration bieten die Arbeiten von Pina Bausch, eine der bedeutendsten Choreographinnen in der Geschichte des Tanztheaters. Das klassische Ballett wird von vielen gegenwärtigen Kompanien um den modernen Tanz erweitert. Ein bekanntes Beispiel ist die Alvin Ailey Company, die den modern dance auf der ganzen Welt beliebter machte.

 

Der Jazzunterricht stellt also einen guten Ausgleich zum Ballettunterricht dar und bietet auch die Möglichkeit schon erlernten Kenntnisse weiter zu entwickeln. Aber vor allem ist er da, um zu tanzen. Also richtet sich dieser Unterricht an alle die einfach Lust haben, das Tanzbein mal wieder so richtig zu schwingen.